4D-Ultraschall

  Wann sollte eine 4D-Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden? Besonders eindrucksvoll sind die Aufnahmen, wenn das Kind schon etwas weiter entwickelt ist (29.-32. SSW). Gesichtszüge und nachvollziehbare Bewegungen können sichtbar gemacht werden und den Eltern eine lebendige Vorstellung vom Kind im Mutterleib geben. Aber auch zwischen der 12. und 16. SSW ist ein 4D-Ultraschall unter günstigen Bedingungen möglich.  Im Mittelpunkt dieser Ultraschalluntersuchung steht vor allem das Erlebnis der Eltern mit dem ungeborenen Kind. Des Weiteren liefert die 4D-Ultraschalluntersuchung wichtige diagnostische Erkenntnisse, wenn Auffälligkeiten bei der normalen Ultraschalluntersuchung weiterer Klärung bedürfen. Die 4D-Ultraschalluntersuchung eignet sich besonders für die plastische Darstellung von Fehlbildungen des Körpers oder der Organe. Zwar ist die direkte Feststellung von chromosomalen Fehlbildungen (z. B. Trisomie 21 – Down-Syndrom oder Mongolismus; Trisomie 18 – Edwards-Syndrom) nicht möglich, jedoch kann nach äußerlichen Merkmalen gefahndet werden. Ihr Nutzen Der 4D-Ultraschall ermöglicht einen faszinierenden Einblick in den Mutterleib. Eltern erhalten Bilder und Filmsequenzen ihres Kindes als Erinnerung an die Schwangerschaft. Besonders Väter können dabei eine besonders starke Beziehung zu ihrem Kind herstellen.