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HPV-Test

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine dauerhafte Infektion mit sogenannten Hoch-Risiko-HPV-Typen 16 und 18 sowie 31, 33 und 45 maßgeblich an der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen beteiligt ist.

Ferner können die HP-Viren andere Krebsarten des unteren Genitaltraktes sowie anderer Organe begünstigen.

Die HPV-Diagnostik - Abstrich vom Gebärmutterhals - besitzt, in Kombination mit der zytologischen Abstrichuntersuchung (Pap-Test) die höchste Sensitivität (Trefferquote) aller zurzeit verfügbaren Nachweismethoden.

Ihr Nutzen

Die HPV-Diagnostik kann bei Befunden, die nicht eindeutig sind, deren Einschätzung erleichtern und zu einer sicheren Diagnose beitragen. Diese Situation könnte sich allerdings bald ändern: Ob der HPV-Test ergänzend auch zur Früherkennung des Zervixkarzinoms zugelassen wird, wird zur Zeit neu entschieden. Neuere Erkennnisse aufgrund von aktuellen Studien * legen eine Ergänzung des herkömmlichen Verfahrens nahe. (s.d.)

Ferner ermöglicht sie Ihnen eine bestmögliche Krebsfrüherkennung, um eine mögliche Behandlung rechtzeitig einleiten zu können.

Die HPV-Diagnostik sollte begleitend im Rahmen der zytologischen Untersuchung anlässlich der gynäkologischen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Durch einen zuverlässigen Impfschutz ist es inzwischen möglich, sich vor einer Infektion mit HPV-Viren zu schützen.

Weitere zusammenfassende Informationen und nützliche Links zu den Möglichkeiten der Früherkennung sowie zur HPV-Impfung erhalten Sie hier: 

http://www.hpv-impfleitlinie.de/links.html

* Ogilvie G.S. et al: Effect of Screening With Primary Cervical HPV Testing vs Cytology Testing on High-grade Cervical Intraepithelial Neoplasia at 48 Months. The HPV FOCAL Randomized Clinical Trial. JAMA. 2018;320(1):43-52. doi:10.1001/jama.2018.7464